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Bonuspunkte sammeln: Bonusprogramme und Kundenbindung

Die Namen mögen verschieden sein, das Prinzip ist meist das selbe: Bonusprogramme haben seit dem Wegfall des Rabattgesetzes ihren Feldzug in Deutschland angetreten. Wie die Bonusprogramme funktionieren, was die Gründe für deren Einsatz sind, soll in diesem Artikel Thema sein.

Die äußere Form der Rabattkarten ist den gängigen ec- und Kreditkarten ähnlich, und tatsächlich geht der neueste Trend in Richtung Verbindung von Rabattkarten mit Kreditkartenfunktion (oder umgedreht, ganz wie man das sehen möchte). Beispiele hierfür sind die Karstadt MasterCard sowie die Payback Visa Card.

Mit Rabattkarten sollen Kunden nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden werden, sondern vielmehr an eine bestimmte Handelskette oder einen Handelsverbund. Derzeit ist aber eine starke Kundenbindung mit Rabattkartensystemen noch nicht gelungen (laut Studie „Preisnachlässe und Kundenbindung nach dem Wegfall des Rabattgesetzes“, IFAV, 2002, S.2) Käufer suchen nach wie vor gezielt nach den günstigsten Angeboten.

Bei jedem Einkauf in einem von den Partnerunternehmen wir die Rabattkarte vorgelegt und gescannt. Auf das Kundenkonto werden dabei Punkte entsprechend der Kaufsumme gutgeschrieben. Üblich sind Rabatte zwischen 1% und 3%, was übrigens keine bedeutende Erhöhung des Rabattes seit Wegfall des Rabattgesetzes ist.

Schon damals waren Rabatte bis 3% möglich. Bei 1% Rabatt wird dem Kunden pro vollem Euro ein Punkt (entspricht 1 Eurocent) angerechnet. Ist ein bestimmter Punktestand erreicht (bei Payback 1500 Punkte), können die Punkt eingelöst werden. Während z.B. bei Payback das Punktekonto auch in Bargeld umgemünzt oder aber aus einem Prämienkatalog ein Produkt günstiger gekauft werden kann, besteht bei Happy Digits nur die Möglichkeit, aus dem Prämienkatalog ein Produkt der Wahl für die Punkte einzulösen.

Geschrieben am 15.02.2009
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