Ab wann ist man reich? Welches monatliche Einkommen gilt als Grenze
Die Schere zwischen Reich und Arm geht immer weiter auseinander, so wird in den Medien immer polemisch geschrieben. Gemeint sind dabei Milliardäre und Millionäre, deren Zahl in Deutschland stetig steigt. Doch ab wann gelten Personen in Deutschland wirklich als reich?
Die Begriffsdefinition “reich” ist in der Bundesrepublik genau festgelegt. Singles, die monatlich mehr als 3.418 Euro verdienen, werden in der Statistik als reich geführt. Bei Paaren liegt die Einkommensgrenze bei einem monatlichen Verdienst 5.127 Euro. Daher sind also schon Menschen als reich zu bezeichnen, die mehr als 40.000 Euro im Jahr verdienen. Andererseits werden erst Einkommen über 250.000 Euro mit der sogenannten Reichensteuer belegt.
In der öffentlichen Wahrnehmung wird der Reichtum jedoch anders definitiert. Hierbei wird weniger das monatliche Einkommen gesehen, sondern eher der geschaffene Besitz. Dazu zählen Immobilien, Autos, Schmuck aber auch Aktien- und Wertpapierdepots. Wer ein solches Vermögen über einer Million Euro sein Eigen nennen kann, wird in der Regel als reich bezeichnet. Als Grundlage des Reichtums wird oft angenommen, dass entsprechende Personen von den Zinsen ihres angelegten Kapitals leben können, ohne das sich dieses verringert.

